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Aktuelles

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Plakataktion - Beteiligungform für alle

An vier Fastensonntagen, beginnend mit dem 2. Fastensonntag (7. / 8. März), werden in den Sonntagsmessen bzw. den Sonntag-Vorabend-Gottesdiensten in allen acht Kirchen Stellwände aufgestellt. Auf diesen Stellwänden sind – passend zum Tagesevangelium – konkrete Fragen aufgeführt, die vom PGR entwickelt wurden.

Alle Kirchenbesucher sind nun gebeten, sich zu den Fragen Gedanken zu machen und diese zu beantworten.

Gerne können Sie neben den Stellwänden auch unser Kontaktformular (s.u.) oder unsere Facebookseite „Kirche in Frechen“ nutzen.

Die letzte Befragungsaktion wird am 5. Fastensonntag stattfinden.

Die Ergebnisse der Befragung werden anschließend im Pfarrgemeinderat zusammengetragen, ausgewertet und den Pfarreien präsentiert.

 

Einladung des leitenden Pfarrers zur Plakataktion

 

Guten Tag zusammen, 

wieder liegt eine Woche hinter uns, die so ganz anders war als alles, was wir bisher kannten.
es ist schon ein wenig gespenstig, die leeren Straßen zu Hauptverkehrszeiten, die großen Fragen und Sorgen, die niemand beantworten kann, die Unsicherheiten und Ängste…. 

Ich hoffe, dass es Ihnen und Ihrer Familie den Umständen entsprechend gut geht… 

Allen, die in Quarantäne sind, wünsche ich, dass sie diese Tage gut überstehen und wer erkrankt ist, natürlich gute Besserung und einen möglichst glimpflichen Verlauf!

In diesen Tagen erlebe ich aber auch viel Dankbarkeit, Nachdenklichkeit und Hilfsbereitschaft.

So freue ich mich über 130 Quarantäne-Engel, die vereinzelt auch schon ausgeflogen sind, und danke allen, die auf unsere Angebote und Mitteilungen reagiert haben und so das „Gespräch“ in dieser Zeit ermöglichen: 

für Ihre positive Resonanz und Ermutigung, 

Ihre Gedanken zum Sonntags-Evangelium, 

Ihre Erfahrungen, Fragen und Zweifel zum Glauben in dieser außerordentlichen Situation, 

Ihre Nöte, Anregungen und Ideen….!!! 

DANKE! 

 

Gehen wir diesen Weg miteinander weiter! Stärken wir uns gegenseitig mit den Möglichkeiten, die wir haben (oder neu finden)!

Beten wir weiterhin Miteinander und Füreinander! 

Auf unterschiedliche Weise haben wir – ähnlich wie der Blindgeborene im vergangenen Sonntags-Evangelium neu sehen gelernt, auch durch neue und („verrückte“) Ideen! Wir sehen durch die drastischen Veränderungen, die niemand geahnt hat, manches mit anderen Augen. Auch im Glauben eröffnen sich neue Wege….

                

Deshalb schicke ich Ihnen auch heute wieder das Sonntags-Evangelium.

Für die Zeit vom 2. bis zum 5. Fastensonntag war die Plakataktion des PGR mit den Stellwänden in den Kirchen geplant. Diese Aktion kann so nicht durchgeführt werden. Die Fragen zum Sonntags-Evangelium können aber auch zu Hause, allein oder im Familienkreis besprochen und beantwortet werden – auch und gerade auf dem Hintergrund, dass diese Sonntage so ganz anders und ohne Gottesdienste sind…

 

Neben dem Evangelium gibt es wieder Fragen, die zur persönlichen Besinnung, aber auch zum Nachdenken über die Zukunft der Kirche einladen sollen. Vielleicht mögen Sie mir dazu ein paar Zeilen schreiben…!?

 

Informieren Sie sich auch weiterhin auf unserer Internet- Seite, die wir stets aktualisieren. Dort finden Sie zum ersten Mal auch diesen Brief, ähnlich wie die Pfarrnachrichten zum kostenlosen Abonnieren. Es war eine Anregung aus den Rückmeldungen.                   

 

Bis zum Wiedersehen halte Gott Sie und euch weiterhin fest in seiner Hand!

Alles Gute und herzliche Grüße, 

Pfr. Christof Dürig

5. Fastensonntag

Joh 11,1-46 - Die Auferweckung des Lazarus

1 Ein Mann war krank, Lazarus aus Betanien, dem Dorf der Maria und ihrer Schwester Marta.

2 Maria war jene, die den Herrn mit Öl gesalbt 

und seine Füße mit ihren Haaren abgetrocknet hatte; deren Bruder Lazarus war krank.

3 Daher sandten die Schwestern Jesus die Nachricht: Herr, sieh: Der, den du liebst, er ist krank.

4 Als Jesus das hörte, sagte er: Diese Krankheit führt nicht zum Tod, 

sondern dient der Verherrlichung Gottes. Durch sie soll der Sohn Gottes verherrlicht werden.

5 Jesus liebte aber Marta, ihre Schwester und Lazarus.

6 Als er hörte, dass Lazarus krank war, blieb er noch zwei Tage an dem Ort, wo er sich aufhielt.

7 Danach sagte er zu den Jüngern: Lasst uns wieder nach Judäa gehen.

8 Die Jünger sagten zu ihm: Rabbi, eben noch suchten dich die Juden zu steinigen 

und du gehst wieder dorthin?

9 Jesus antwortete: Hat der Tag nicht zwölf Stunden? Wenn jemand am Tag umhergeht, 

stößt er nicht an, weil er das Licht dieser Welt sieht;

10 wenn aber jemand in der Nacht umhergeht, stößt er an, weil das Licht nicht in ihm ist.

11 So sprach er. Dann sagte er zu ihnen: Lazarus, unser Freund, schläft; aber ich gehe hin, 

um ihn aufzuwecken.

12 Da sagten die Jünger zu ihm: Herr, wenn er schläft, dann wird er gesund werden.

13 Jesus hatte aber von seinem Tod gesprochen, während sie meinten, 

er spreche von dem gewöhnlichen Schlaf.

14 Darauf sagte ihnen Jesus unverhüllt: Lazarus ist gestorben.

15 Und ich freue mich für euch, dass ich nicht dort war; denn ich will, dass ihr glaubt. 

Doch wir wollen zu ihm gehen.

16 Da sagte Thomas, genannt Didymus, zu den anderen Jüngern: 

Lasst uns mit ihm gehen, um mit ihm zu sterben!

17 Als Jesus ankam, fand er Lazarus schon vier Tage im Grab liegen.

18 Betanien war nahe bei Jerusalem, etwa fünfzehn Stadien entfernt.

19 Viele Juden waren zu Marta und Maria gekommen, um sie wegen ihres Bruders zu trösten.

20 Als Marta hörte, dass Jesus komme, ging sie ihm entgegen, Maria aber blieb im Haus sitzen.

21 Marta sagte zu Jesus: Herr, wärst du hier gewesen, dann wäre mein Bruder nicht gestorben.

22 Aber auch jetzt weiß ich: Alles, worum du Gott bittest, wird Gott dir geben.

23 Jesus sagte zu ihr: Dein Bruder wird auferstehen.

24 Marta sagte zu ihm: Ich weiß, dass er auferstehen wird 

bei der Auferstehung am Jüngsten Tag.

25 Jesus sagte zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. 

Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt,

26 und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben. Glaubst du das?

27 Marta sagte zu ihm: Ja, Herr, ich glaube, dass du der Christus bist, der Sohn Gottes, 

der in die Welt kommen soll.

28 Nach diesen Worten ging sie weg, rief heimlich ihre Schwester Maria und sagte zu ihr: 

Der Meister ist da und lässt dich rufen.

29 Als Maria das hörte, stand sie sofort auf und ging zu ihm.

30 Denn Jesus war noch nicht in das Dorf gekommen; er war noch dort, 

wo ihn Marta getroffen hatte.

31 Die Juden, die bei Maria im Haus waren und sie trösteten, sahen, dass sie plötzlich aufstand und hinausging. Da folgten sie ihr, weil sie meinten, sie gehe zum Grab, um dort zu weinen.

32 Als Maria dorthin kam, wo Jesus war, und ihn sah, fiel sie ihm zu Füßen und sagte zu ihm: Herr, wärst du hier gewesen, dann wäre mein Bruder nicht gestorben.

33 Als Jesus sah, wie sie weinte und wie auch die Juden weinten, die mit ihr gekommen waren, war er im Innersten erregt und erschüttert.

34 Er sagte: Wo habt ihr ihn bestattet? Sie sagten zu ihm: Herr, komm und sieh!

35 Da weinte Jesus.

36 Die Juden sagten: Seht, wie lieb er ihn hatte!

37 Einige aber sagten: Wenn er dem Blinden die Augen geöffnet hat, 

hätte er dann nicht auch verhindern können, dass dieser hier starb?

38 Da wurde Jesus wiederum innerlich erregt und er ging zum Grab. 

Es war eine Höhle, die mit einem Stein verschlossen war.

39 Jesus sagte: Nehmt den Stein weg! Marta, die Schwester des Verstorbenen, sagte zu ihm: Herr, er riecht aber schon, denn es ist bereits der vierte Tag.

40 Jesus sagte zu ihr: Habe ich dir nicht gesagt: Wenn du glaubst, 

wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen?

41 Da nahmen sie den Stein weg. Jesus aber erhob seine Augen und sprach:

Vater, ich danke dir, dass du mich erhört hast.

42 Ich wusste, dass du mich immer erhörst; aber wegen der Menge, die um mich herumsteht, habe ich es gesagt, damit sie glauben, dass du mich gesandt hast.

43 Nachdem er dies gesagt hatte, rief er mit lauter Stimme: Lazarus, komm heraus!

44 Da kam der Verstorbene heraus; seine Füße und Hände waren mit Binden umwickelt 

und sein Gesicht war mit einem Schweißtuch verhüllt. Jesus sagte zu ihnen: 

Löst ihm die Binden und lasst ihn weggehen!

45 Viele der Juden, die zu Maria gekommen waren und gesehen hatten, 

was Jesus getan hatte, kamen zum Glauben an ihn.

46 Aber einige von ihnen gingen zu den Pharisäern und sagten ihnen, was er getan hatte.

Impuls: 

Bitte denken Sie über folgende Fragen nach:

Was hilft mir selbst dabei, meinen eigenen Glauben wach und lebendig zu halten?

 

 

Frage:

Bitte beantworten Sie folgende Frage im Antwortfeld:

Wie können wir dazu beitragen, dass der Glaube anderer auferweckt wird?

 

Ihre Antwort wird an den Pfarrgemeinderat weitergeleitet!