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10 Jahre Pfarreiengemeinschaft Frechen
10.12.2018 - Persönliche Gedanken zu zehn Jahre Pfarreiengemeinschaft Frechen von Pfarrvikar Wolfgang Scherberich
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27.11.2018 - Impressionen einer Reise Lesen Sie hier Erfahrungsberichte einiger Teilnehmer der Indien-Wallfahrt im Oktober 2018
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Samstag, 19. Januar 2019
09:00 Marienmesse

10 Jahre Pfarreiengemeinschaft Frechen

10. Dezember 2018;

10 Jahre Pfarreiengemeinschaft Frechen

Ich habe mich über die Einladung von Pfarrer Dürig gefreut, persönliche Gedanken zu zehn Jahre Pfarreiengemeinschaft Frechen dazu niederzuschreiben. Was mir zuerst einfiel war der Gedanke: Was Pastor Dürig vor fünf Jahren geschrieben hat, gilt auch nach weiteren fünf Jahren noch. Im Organisatorischen hat sich viel getan und zum Positiven verändert. Vieles ist erstaunlich schnell voran gegangen.
Vieles, wozu in den früheren Zeiten die Kraft und die Leute fehlten, ist heute möglich und manches Neue ist entstanden: die Zusammenarbeit der Kindertagesstätten und die daraus erwachsende Familienarbeit, Begleitung der verbandlichen Arbeit in Frechen.
Die Kräfte von uns SeelsorgerInnen werden gebündelt und so sinnvoller eingesetzt.

Am 1. November 2008, also vor zehn Jahren, hat das gemeinsame Seelsorgeteam in der Pfarreiengemeinschaft Frechen begonnen. Wechselnde Personen haben diese Zeit geprägt und unter der Leitung von Pfarrer Christof Dürig gestaltet.

Der Pfarrgemeinderat (mit seinen Sach- und Ortsauschüssen) hat seinen Weg gefunden und am 16. November 2018 wurden die neuen Mitglieder gewählt bzw. bestätigt. Der Kirchengemeindeverband sorgt bereits seit fast 15 Jahren in Zusammenarbeit mit den örtlichen Kirchenvorständen für die kirchlichen Mitarbeiter*innen und verwaltet Finanzen und Gebäude der Kirchengemeinden. Manchmal mutig voranschreitend. Manchmal vorsichtig und zögerlich, manchmal forsch haben wir Schritte miteinander gewagt. In diesen nicht immer einfachen Jahren des Umbruchs sind viele Menschen in den Gremien bereit, Sorge für die Katholische Kirche in Frechen zu tragen, und es gibt Grund dankbar dafür zu sein und Dank zu sagen. Das Pastoralkonzept „Jesus Christus ist unsere Mitte – gemeinsam in die Zukunft" war nach fünf Jahren eine Wegmarke.

„Jesus Christus ist unsere Mitte“

Dieser Gedanke bestimmt unser Tun als Kirche. Manches erscheint selbstverständlich geworden: wie die Fronleichnamsfeier, das Pfarrmagazin Ein|blick; manche Initiative zur Glaubensverkündigung in der Vorbereitung auf die Sakramente und die Arbeit der katholischen Kindertagesstätten und das Katholische Familienzentrum tragen Früchte, bis hin zu Glaubens- und Schriftgesprächen in verschiedener Form laden ein und sind offen für Interessierte. Verschiedene Weisen, Gottes Nähe im Gottesdienst zu erfahren und zu feiern sind entstanden und eine Reihe von Interessierten haben sich auch auf die Aufgabe der Leitung einer Wort-Gottes-Feier vorbereitet. Die Förderung ehrenamtlicher caritativer Arbeit wird sich konsolidieren. Für das viele Neue, von dem man besser einladend erzählen als schreiben kann, müssen noch neue Formen der Einladung gefunden werden.

Immer wieder leuchtet deutlicher als vor fünf Jahren an einzelnen Punkten auf, dass wir Liebgewonnenes loslassen müssen, um uns auf Neues einzulassen.
Manchen „Umweg“ und „Holzweg“ hätten wir gerne einander ersparen wollen. Jedoch gehört die Erfahrung zu unserem Weg, dass Fehler unverzichtbar sind und eher befruchtend, wenn Kritik an der richtigen Stelle geäußert wird und wir miteinander aus ihnen lernen.

„Gemeinsam in die Zukunft“

Offen erscheint mir immer noch die Antwort auf die Frage, wie dieses Gemeinsame für viele Menschen in Frechen erfahrbar wird: Es ist ja leichter gemeinsam mit 1000 Menschen aus Frechen Fronleichnam zu feiern, wenn viele helfende Hände da sind und jede*r sich auf seine Weise einbringt, als mit der gleichen Zahl Menschen aus Frechen einen „Ehrenamtler-Dank“ zu planen und durchzuführen. (Zum Treffen vor vier Jahren waren über 800 Leute eingeladen.) Da fehlen nicht nur die geeigneten Räume.
Noch komplexer wird es, wenn inhaltlich an dem Miteinander der Zukunft gearbeitet werden soll und viele Meinungen zu Wort kommen sollen. Im Kleinen gelingt dies in lebendiger Weise bei den „ Zukunftswerkstätten“.

„Man muss die richtigen Geschichten erzählen können.“

– so heißt es zurzeit in den verschiedenen Medien sowohl im kirchlichen wie im politischen Bereich. In Zeiten da die Denkmuster der Menschen nicht mehr von Tradition, Märchen und Legenden bestimmt sind, braucht es neue sinnstiftenden Erzählungen, die Einfluss haben auf die Art, wie die Umwelt und Wirklichkeit wahrgenommen wird.

Vielleicht ist es gut, die alten Bilder vom „Reifenwechsel bei fahrendem Auto“ oder dem „ Versuch, alles unter einen

Hut zu bringen“ der Geschichte zu überlassen. Das Leitwort „Doppelpfarrei“ vermisse ich keinen Tag; aber es wirkt noch wie das Bild der Pfarrfamilie weiter. Vielleicht auch das Wort „gemeinsam“ gegen „miteinander“ austauschen. Denn viele verbinden damit die Assoziation von Zentralismus und Gleichmacherei. Aber das Schönreden und die „fromme Sauce“ von „Zukunft heute“ und „Glaube gestalten“ haben bei vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern und auch bei mir die Glaubwürdigkeit zerstört.

„Wir in Frechen“

war der Impuls, der mich und viele die vergangenen Jahre bewegte. Dieses „Miteinander“ war meine Sehensweise und meine Antriebskraft.
Wenn ich mit solchen Gedanken an meine Arbeit herangehe, bin ich nicht enttäuscht, wenn nicht alle mitmachen und da sind (vielleicht möchten sie ja nicht – oder sie haben etwas anderes vor …).  Mit „Miteinander“ verbinde ich die Freude, nach Lösungen von Problemen zu suchen, gerechte Lösungen zu finden, wo nicht mehr alles möglich ist – und immer wieder die Menschen in den Blick zu nehmen, mit denen und für die wir als Kirche da sind.
„Miteinander“ erinnert an viele, denen ich mich im Blick auf Jesus Christus verbunden weiß. Mit ihnen möchte ich in Austausch kommen oder bleiben. Mit ihnen möchte ich an guten, alten Ideen weiterarbeiten oder neue entwickeln und in die Tat umsetzen.                                                                Wolfgang Scherberich

 

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