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Aktuelles

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Aktuelles Gebet des Bistums

Gebet
Gott, wenn wir uns an Dir festhalten, dann haben wir die Hände frei für unseren Nächsten. Eine ermutigende WhatsApp, das Telefonat mit einem Einsamen, die Tüte am Bauzaun, die Kerze im Fenster, das Gebet für alle an Corona Erkrankten… Lass uns Deine Nähe spüren, damit auch wir einander trotz Mindestabstand nahe sein können. Amen
 

Fürbitte
Jeder Tag ist in diesen Zeiten eine neue Herausforderung. Bleiben wir gesund? Wie mag es Familien, die auf engstem Raum jetzt leben müssen, gehen? Haben die Wohnungslosen genug zum Überleben? Und die Flüchtlinge an unseren Grenzen? … Bei allen Fragen und aller Hilflosigkeit höre ich ein Wort aus der heutigen Lesung: "Ich schließe meinen Bund zwischen mir und dir samt deinen Nachkommen." Starke Worte auch uns zugesprochen. Wir sind Gott nicht egal, er wirft uns einen Anker zu, an dem wir uns für heute festhalten können.

 

03.04.2020

Mitten in der Welt

Lebe den heutigen Tag, Gott schenkt ihn dir.

Lebe ihn in Ihm.

Der morgige Tag gehört Gott,

nicht dir.

Lege nicht auf Morgen

die Sorgen von heute.

Morgen ist Gottes, er sei ganz Ihm.

Der Augenblick, der jetzige,

ist ein gebrechliches Brücklein.

Wenn du es mit dem Bedauern

von gestern belastest

und mit den Sorgen von morgen,

dann gibt es nach,

und du verlierst den Boden.

Das Vergangene? Gott vergibt es.

Die Zukunft? Gott schenkt sie.

Lebe den Tag von heute

in Gemeinschaft mit Ihm.

Schwester Odette (Kleine Schwester Jesu; geboren 1932 in Frankreich, 1995 in Algerien von einem Dschihadisten erschossen) zitiert in: „Mitten in der Welt“

Hl. Corona

Patronin gegen Seuchen

"Heilige Corona, bitte für uns"

Das ökumenische Heiligenlexikon berichtet über die Märtyrerin der Spätantike nur Vages - Gemein mit dem gleichnamigen Virus hat sie grenzüberschreitende Internationalität - Corona-Wallfahrten gibt es in Niederösterreich in St. Corona am Wechsel

 

Sie war erst 16 Jahre alt, als die Märtyrerin in der Spätantike grausam hingerichtet wurde, und Legenden ranken sich in Asien, Afrika und Europa um sie: Die heilige Corona hat mit dem gleichnamigen Virus, das derzeit die Welt in Atem hält, nicht nur diese grenzüberschreitende Internationalität gemeinsam. Sie gilt laut Ökumenischem Heiligenlexikon als Schutzpatronin gegen Seuchen. Doch vieles an ihrer Existenz bleibt ebenso wie beim Erreger der tückischen Epidemie im Dunkeln.

 

Das Heiligenlexikon erzählt über Corona (lateinisch "die Gekrönte" und damit ein Hinweis auf den allgemeinen Begriff "Märtyrerin") nur Vages: Sie sei im Jahr 161 oder aber 287 geboren - wo, ist unbekannt. Noch als Teenager wurde sie die Ehegattin des Soldaten Victor, der sich während der Christenverfolgung weigerte, seinen christlichen Glauben zu widerrufen und deshalb hingerichtet wurde. Die junge Witwe sei unter den Römer-Kaisern Antoninus Pius oder Diokletian ebenfalls den Martertod gestorben, und das laut dem Lexikon auf ausgesucht brutale Weise: nämlich indem sie gebunden an zwei gebeugte Palmen bei deren Emporschnellen zerrissen wurde.

 

Die griechische Legende von Victor und Corona siedelt deren Martyrium in Damaskus an, sie war aber darüber hinaus in vielen Varianten verbreitet. Deshalb wird neben der syrischen Hauptstadt als Todesort auch Antiochia in der heutigen Türkei, Alexandria in Ägypten, Sizilien oder in Marseille angegeben. Verehrungstraditionen gibt es in der griechischen, der lateinischen und der äthiopischen Kirche. In Nord- und Mittelitalien galt Corona schon im 6. Jahrhundert als Vorbild an Glaubenstreue. Reliquien von ihr und Victor finden sich in Castelfidardo bei Osimo an der Adriaküste bei Ancona, wo es schon früh eine dem Paar geweihte Kirche gab. Durch die Kaiser Otto III. und Karl IV. gelangten Reliquien auch nach Aachen bzw. Prag.

 

Corona-Wallfahrten gibt es in Niederösterreich in St. Corona am Wechsel, seitdem 1504 dort in einer hohlen Linde eine Corona-Statue gefunden und daraufhin eine Kapelle errichtet wurde, wie das Heiligenlexikon weiter mitteilt. Auch in St. Corona am Schöpfl bei Altenmarkt (NÖ) sowie in Wien sei die Verehrung verbreitet. Dass die österreichische Münzeinheit bis 1924 nach der Heiligen "Krone" hieß, ist wohl dem Umstand zuzuschreiben, dass Corona nicht nur Schutzpatronin gegen Seuchen ist, sondern auch in Geldangelegenheiten, bei der Schatzsuche und sogar in der Lotterie um Hilfe angerufen wird.

 

In der Tageszeitung "Der Standard" (Ausgabe 11. März) ist die heilige Corona "Kopf des Tages". Einleitend heißt es dort: "Zufälle gibt es bekanntlich nicht - schon gar nicht mag man von einem solchen sprechen, wenn das Ökumenische Heiligenlexikon justament die Heilige Corona als Schutzpatronin vor Seuchengefahr ausweist."

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Gebete

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Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir, o heilige Gottesgebärerin, verschmähe nicht unser Gebet in unseren Nöten, sondern erlöse uns jederzeit von allen Gefahren. O du glorreiche und gebenedeite Jungfrau, unsere Frau, unsere Mittlerin, unsere Fürsprecherin. Versöhne uns mit deinem Sohne, empfiehl uns deinem Sohne, stelle uns vor deinem Sohne.

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Herr, wir bringen Dir alle Erkrankten und bitten um Trost und Heilung. 
Sei den Leidenden nahe, besonders den Sterbenden.
Bitte tröste jene, die jetzt trauern. 
Schenke den Ärzten und Forschern Weisheit und Energie,
allen Krankenschwestern und Pflegern Kraft in dieser extremen Belastung.
Den Politikern und Mitarbeitern der Gesundheitsämter Besonnenheit.
Wir beten für alle, die in Panik sind. Alle, die von Angst überwältigt sind. 
Um Frieden inmitten des Sturms, um klare Sicht. 
Wir beten für alle, die großen materiellen Schaden haben oder befürchten.
Guter Gott, wir bringen Dir alle, die in Quarantäne sein müssen, sich einsam fühlen, niemanden umarmen können.

Berühre Du Herzen mit Deiner Sanftheit. 
Und ja, wir beten, dass diese Epidemie abschwillt, dass die Zahlen zurückgehen, dass Normalität wieder einkehren kann.

Mach uns dankbar für jeden Tag in Gesundheit.
Lass uns nie vergessen, dass das Leben ein Geschenk ist.
Dass wir irgendwann sterben werden und nicht alles kontrollieren können.
Dass Du allein ewig bist.
Dass im Leben so vieles unwichtig ist, was oft so laut daherkommt.
Mach uns dankbar für so vieles, was wir ohne Krisenzeiten so schnell übersehen.
Wir vertrauen Dir. 
Danke.

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Für alle Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, 
Du Leben spendender Gott, wir bitten dich erhöre uns.

Für alle, die Angst haben vor einer Infektion, 
Du Leben spendender Gott, wir bitten dich erhöre uns.

Für alle, die sich nicht frei bewegen können, 
Du Leben spendender Gott, wir bitten dich erhöre uns.

Für die Ärztinnen und Pfleger, die sich um die Kranken kümmern, 
Du Leben spendender Gott, wir bitten dich erhöre uns.

Für die Forschenden, die nach Schutz und Heilmittel suchen, 
Du Leben spendender Gott, wir bitten dich erhöre uns.

 

Wir bitten, dass Gott unserer Welt in dieser Krise seinen Segen erhalte. 
Du Leben spendender Gott, wir bitten dich erhöre uns.

 

Allmächtiger Gott, du bist uns Zuflucht und Stärke, 
viele Generationen vor uns haben dich als mächtig erfahren, 
als Helfer in allen Nöten.

Steh allen bei, die von dieser Krise betroffen sind, 

und stärke in uns den Glauben, dass du dich um jede und jeden von uns sorgst. 

Darum bitten wir 
durch Christus, unseren Herrn. Amen.

(aus der Schweiz, ein wenig ergänzt)

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Jesus, unser Gott und Heiland, in einer Zeit der Belastung und der Unsicherheit für die ganze Weltkommen wir zu Dir und bitten Dich: 

·  für die Menschen, die mit dem Corona-Virus infiziert wurden und erkrankt sind; 

·  für diejenigen, die verunsichert sind und Angst haben; 

·  für alle, die im Gesundheitswesen tätig sind und sich mit großem Einsatz um die Kranken kümmern; 

·  für die politisch Verantwortlichen in unserem Land und international, die Tag um Tag schwierige Entscheidungen für das Gemeinwohl treffen müssen; 

·  für diejenigen, die Verantwortung für Handel und Wirtschaft tragen; 

·  für diejenigen, die um ihre berufliche und wirtschaftliche Existenz bangen; 

·  für die Menschen, die Angst haben, nun vergessen zu werden; 

·  für uns alle, die wir mit einer solchen Situation noch nie konfrontiert waren. 

Herr, steh uns bei mit Deiner Macht, 
hilf uns, dass Verstand und Herz sich nicht voneinander trennen. 
Stärke unter uns den Geist des gegenseitigen Respekts, der Solidarität und der Sorge füreinander.
Hilf, dass wir uns innerlich nicht voneinander entfernen. 
Stärke in allen die Fantasie, um Wege zu finden, wie wir miteinander in Kontakt bleiben. 
Wenn auch unsere Möglichkeiten eingeschränkt sind, um uns in der konkreten Begegnung als betende Gemeinschaft zu erfahren, 
so stärke in uns die Gewissheit, dass wir im Gebet durch Dich miteinander verbunden sind. 
Wir stehen in der Fastenzeit. 
In diesem Jahr werden uns Verzichte auferlegt, die wir uns nicht freiwillig vorgenommen haben und die unsere Lebensgewohnheiten schmerzlich unterbrechen. 

Gott, unser Herr, wir bitten Dich: Gib, dass auch diese Fastenzeit uns die Gnade schenkt, 
unseren Glauben zu vertiefen und unser christliches Zeugnis zu erneuern, indem wir die Widrigkeiten und Herausforderungen, die uns begegnen, annehmen und uns mit allen Menschen verstehen als Kinder unseres gemeinsamen Vaters im Himmel. 
Sei gepriesen in Ewigkeit. Amen. 

Es können ein Vater unser und ein 
Gegrüßet seist du, Maria angefügt werden.

 

Gebet von Bischof Dr. Stephan Ackermann, 
Bistum Trier

Gebetsbroschüre für die Corona-Krise im Erzbistum Köln


Die Rogamus-Stiftung hat im Auftrag des Erzbistums Köln eine kostenfreie Gebetsbroschüre für die Zeit der Coronakrise zusammengestellt. Das Heft „Die Hoffnung weitertragen" enthält verschiedene Gebete für Zuhause. Zwei davon stammen aus der Feder des Kölner Erzbischofs Rainer Maria Kardinal Woelki.  

Gebetsbroschüre zum Download

 

Informationen zur Rogamus-Stiftung und Bestellung der Gebetsbroschüre als Druckexemplar