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Kongo - Maziamu :Kaplan Kikalulu: Danke für Ihre Hilfe!

In diesem Sommer hat Kaplan Kikalulu seine Heimat Kongo und das Landwirtschaftsprokjekt in Maziamu besucht. In diesem Zusammenhang möchte er sich für die tolle Unterstützung aus Frechen bedanken.
Dr. Albert Kikalulu
Datum:
16. Sept. 2026

Liebe Gemeindemitglieder,

seit einigen Tagen bin ich wieder von meiner Reise in meine Heimat, den Kongo-Kinshasa, zurück. Die vergangenen Wochen waren geprägt von vielen Begegnungen, schönen gemeinsamen Stunden, aber auch von manchen Herausforderungen. Die langen Wege und die unterschiedlichen Verkehrsmittel – Flugzeug, Bus und Geländewagen – machten die Reise bisweilen anstrengend.

Dennoch waren diese Tage für mich weit mehr als eine Zeit der Erholung. Sie wurden zugleich zu einer wertvollen Zeit der Seelsorge und des Austauschs. Im Zusammensein mit meiner Familie, mit Freunden und mit meinen Landsleuten konnte ich ihre Freuden und Sorgen teilen und ein Stück weit an ihrem Alltag teilhaben.

Maziamu: Viermal im Jahr kommt ein Priester

Besonders in Erinnerung bleibt mir mein Aufenthalt in Maziamu, wo ich die Gelegenheit hatte, einige Heilige Messen zu feiern. Die dortige Gemeinde erhält nur etwa viermal im Jahr Besuch von einem Priester. Umso größer war die Freude über die gemeinsamen Gottesdienste und die Möglichkeit, miteinander zu beten und den Glauben zu feiern. Diese Erfahrungen haben mir erneut gezeigt, wie kostbar die Gegenwart eines Priesters für eine Gemeinde sein kann und wie lebendig der Glaube auch unter einfachen und manchmal schwierigen Bedingungen gelebt wird.

Mein Besuch in Maziamu hatte jedoch noch eine weitere besondere Bedeutung. Viele von Ihnen haben auf den Aufruf in den vergangenen Pfarrnachrichten hin für das Landwirtschaftsprojekt in Maziamu gespendet. Dafür möchte ich Ihnen von Herzen danken. Dank Ihrer Unterstützung war es möglich, bei meinem Besuch im Juni die Fertigstellung eines Bauernhauses zu fördern, einen Viehstall herzurichten und mit fünf Ferkeln eine Schweinezucht aufzubauen.

Hilfe ist ein Zeichen der Verbundenheit

Unter der Betreuung einer Bauernfamilie soll dieser Bereich künftig um eine Ziegenherde und eine Hühnerhaltung erweitert werden. Neben den bereits vorhandenen landwirtschaftlichen Erzeugnissen wie Kaffee, Mais, Erdnüssen und Maniok können so weitere Produkte für die Vermarktung gewonnen werden. Auch für den praktischen Teil des landwirtschaftlichen Ausbildungszweiges der Collegeschule stellt die Viehhaltung eine wichtige und wertvolle Ergänzung dar.

Die Menschen in meiner Heimat sind für diese Unterstützung aus der Frechener Pfarreiengemeinschaft sehr dankbar. Ihre Hilfe ist nicht nur eine finanzielle Unterstützung, sondern ein konkretes Zeichen der Verbundenheit und der gelebten Solidarität über Kontinente hinweg.

Es ist mir deshalb ein besonderes Anliegen, mich dieser Dankbarkeit anzuschließen und Ihnen von Herzen ein „Vergelt’s Gott!“ zu sagen.

Gott segne Sie alle!

Ihr Kaplan Kikalulu

Kongo: Maziamu

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