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Kirche in Frechen - Anstehende Veränderungen

Veränderungen
Datum:
22. Mai 2026

In den kommenden Jahren stehen im gesamten Erzbistum Köln weitere gravierende Veränderungen an, die auch die Kirche in Frechen betreffen.

Zum 1.1.2027 fusionieren die 8 Kirchengemeinden: es entsteht die neue Kirchengemeinde St. Audomar.

Die Wahl des Kirchenvorstandes mit 12 Mitgliedern findet am 13./14. März 2027 statt.

Sachausschüsse und Gemeindeausschüsse (Verantwortliche vor Ort) werden den Kirchenvorstand unterstützen. Die Kirchenvorstände haben sich viele Gedanken gemacht und damit Pläne erarbeitet wie die Aufgabenverteilung aussehen kann. Dabei ist es wichtig, dass die ehrenamtlich handelnden Personen klare Zuständigkeiten haben.

Die Finanzierung der Kirchengemeinden wird grundlegend neugestaltet und nach der Anzahl der Katholiken und der Fläche der Pfarrei berechnet. Es gibt deutlich weniger Kirchensteuermittel, gestaffelt nimmt die Zuweisung in den kommenden 5 Jahren um ca. 20% ab – bei steigenden Lohnkosten und Preissteigerungen.

Der Kirchengemeindeverband hat bei seiner jüngsten Sitzung den Finanzausschuss entsprechend den Vorgaben aus Köln in den Verwaltungsausschuss umbenannt. Dieser hat die wichtige Aufgabe, einen Umlageschlüssel für die Abrechnung der neugegründeten Pfarrei für die gemeinsam finanzierten Ausgaben zu erarbeiten.

Unsere vier Kindertagesstätten St. Audomar, St. Maria Königin, Heilig Geist und St. Antonius mit ca. 80 Mitarbeitenden werden zum 1.8.2026 an den neuen Träger des Erzbistums Katholino, der zukünftig für alle ca. 540 Kitas verantwortlich ist, übertragen. Dadurch verspricht sich das Erzbistum eine effizientere und kostengünstigere Verwaltung.

Der Personalausschuss wird einen Plan erarbeiten wie es mit den bei der Kirchengemeinde „St. Frechen“ verbleibenden ca. 25 Mitarbeitenden (Musiker, Küster, Sekretärinnen, Hausmeister, Reinigungskräfte) weitergeht.

Pfarrgemeinderat und Ortsauschüsse werden gemeinsam mit dem Seelsorgeteam die Nutzung der kirchlichen Gebäude analysieren und daraus die vom Erzbistum verlangte pastorale Schwerpunktsetzung gemeinsam mit dem Kirchenvorstand erstellen.

Wir haben uns für die Analyse der pfarrlichen Immobilien beim Erzbistum beworben, in der Fachleute alle Gebäude bewerten und eine Priorisierung vorschlagen. Daraus soll ein Fünfjahresplan entstehen, der festlegt, welche Gebäude wie lange erhalten bzw. einer anderen Nutzung übertragen werden.

Dieser kleine Überblick zeigt die Herausforderungen, denen wir uns stellen müssen, damit Kirche in Frechen unter den sich rapide wandelnden Rahmenbedingungen eine Zukunft hat!

Über 70 ehrenamtlich Engagierte in den Kirchenvorständen, dem Pfarrgemeinderat und den Ortsausschüssen sind zurzeit mit den anstehenden Aufgaben befasst. Neue Frauen und Männer dürfen gerne dazu kommen! Machen Sie selbst mit oder sind Sie Multiplikator, in dem Sie andere ansprechen und dafür werben bei den wichtigen Aufgaben mitzuwirken! Danke!                    Pfarrer Christof Dürig