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St. Antonius von Padua

Sonntagsgruß für die Sommerferien

Guten Tag zusammen,

ich hatte mir vorgenommen, mit einer positiven Nachricht diesen Sommer-Sonntagsgruß zu beginnen, aber dann mussten wir kurzfristig die Änderung der Gottesdienstordnung vornehmen und dies möchte ich aus aktuellem Anlass an den Beginn stellen!

In den Schulsommerferien gibt es aufgrund von Abwesenheit durch Urlaub und Krankheit bei Priestern und Kirchenmusikern vom Freitag, 24. Juli bis Sonntag, 30 August 2026 eine geänderte Gottesdienstordnung!

Die Vorabendmessen in Heilig Geist, Bachem und St. Mariä Himmelfahrt entfallen (Ausnahme in Grefrath: Patrozinium: 15. August, mit Kräutersegnung)! Die 18.00 Uhr Messe freitags in Bachem wird ab 25.7. in Hl. Geist anstatt in St. Mauritius stattfinden. In St. Mariä Himmelfahrt ist die Marienmesse samstags um 8.30 Uhr.

In der Hildeboldkirche, in St. Ulrich, St. Maria Königin und in St. Antonius wird es an verschiedenen Sonntagen Wort-Gottes-Feiern geben:

  • Maria Königin: Sonntag, 9. August, 9.30 Uhr und Sonntag, 30. August, 9.30 Uhr
  • Hildeboldkirche: Sonntag, 2. August, 11.00 Uhr
  • Antonius: Sonntag, 23. August, 9.30 Uhr
  • Ulrich: Sonntag, 26. Juli, 8.30 Uhr und Sonntag, 16. August, 8.30 Uhr

Alle anderen Gottesdienste Samstag/Sonntag und die Werktagsmessen bleiben bestehen. Zur Mitfeier der Gottesdienste, die nach wie vor zu unterschiedlichen Uhrzeiten und über das Stadtgebiet verteilt stattfinden, laden wir alle herzlich ein und bitten um Verständnis für die notwendigen Veränderungen! Näheres finden Sie in der Gottesdienstordnung. 

Nun zu der angekündigten positiven Nachricht: Sage und schreibe 35 (!) Jahre hat Peter Köllen – in seinem Ruhestand - ehrenamtlich die Pfarrnachrichten in Frechen gedruckt! Zunächst für St. Audomar und seit 2010 für die Pfarreiengemeinschaft. Zuverlässig, stets auf Genauigkeit achtend und mit Freude war Herr Köllen am Donnerstagvormittag im Pfarrhaus anzutreffen, um bei der dieser wichtigen Aufgabe der Information für die Gemeinden mitzuwirken. Für seinen jahrzehntelangen Dienst möchte ich ihm – im Namen der Redaktion und sicher auch im Namen zahlreicher Leserinnen und Leser - herzlich danken und ihm für die Zukunft Gottes Segen und alles Gute wünschen. 

Vor zwei Wochen hatte ich eine weitere erfreuliche Nachricht angesprochen: in unserer Pfarreiengemeinschaft wurden 22 neue Messdienerinnen und Messdiener aufgenommen. Dazu die Frage: wie viele werden es bei der Messe insgesamt sein? – Die Auflösung: es war ein beeindruckendes und bewegendes Bild, 55 (!) junge Menschen in ihren rot-weißen Gewändern zu erleben! Macht weiter so!

Ein kleiner Ausblick – nur eine kleine Auswahl! - auf die kommenden Wochen:

  • Taizé-Gebet am Freitag, 31. Juli, um 20.15 Uhr in St. Maria Königin: „mit den Gesängen möchten wir dieses Mal besonders um Frieden bitten!“ Anschließend: Austausch!“
  • „Gottes Wort macht keine Sommerferien, es steht für immer und ewig geschrieben.“ Bibelgespräch in St. Severin (bei schönem Wetter im Garten vor dem Pfarrheim)

Freitag, 7., 14., 21. und 28. August jeweils um 19.00 Uhr. Austausch über das Evangelium des jeweils folgenden sonntags.

  • „Pause mit Gott“ - Mittwoch, 26. August, 19.00 Uhr im Pfarrheim St. Audomar.

Singen – Beten – Gedanken zu biblischen Texten – Austausch zu Themen, die uns wichtig sind. Diesmal: „Ist Klimaschutz für die Kirche ein Thema?“

  • Die Katholische Kirche in Kerpen setzt fort was viele Jahre der ehemalige Kreisdechant Achim Brenneke organisiert hat: „In Erinnerung an den Weltjugendtag 2005 wollen wir eine schöne Tradition fortsetzen und laden ein zur Hl. Messe auf dem Papsthügel: Samstag, 29. August, um 18.00 Uhr. Für Sitzgelegenheiten wird gesorgt. Im Anschluss wollen wir gemeinsam ein Picknick veranstalten: Jeder bringt das mit, was er essen möchte. Bitte kommen Sie zu Fuß oder mit dem Fahrrad zum Papsthügel, nutzen Sie die Parkplätze. Gehbeinträchtige Personen melden sich bitte im Pfarrbüro St. Martinus: 02237-2316.“
  • Freitag, 18. September, 19.00 Uhr lädt die kfd St. Maria Königin herzlich zum Vortrag von Frau Dr. Annette Jantzen: „Maria von Nazaret: ein neuer Blick auf eine große Frau!“ in den Pfarrsaal von St. Maria Königin (Kirchweg) ein. Der Eintritt ist frei – Spenden sind willkommen. Um Anmeldung wird gebeten bis zum 11. September bei Renate Hintzen (Tel. 16171 oder per E-Mail an renatehintzen@web.de). „Wir freuen uns auf einen inspirierenden Abend und einen anregenden Austausch!“
  • Ein Blick in den Herbst: am Mittwoch, 30. September, gibt es eine weitere Wallfahrt nach Kevelaer, begleitet von Kaplan Sebastian. Start ist um 00 Uhr auf dem Parkplatz von Heilig Geist in Bachem. Anmeldung ist möglich über das Formular auf www.kirche-in-frechen.de anmelden oder im Pastoralbüro.

Unter der Überschrift „Kölner Hochschule für Katholische Theologie wechselt ihre Leitung aus: Rektor, Kanzlerin und Geschäftsführer“ meldet das bistumseigne Domradio: „Die Kölner Hochschule KHKT wird ihre Führung neu aufstellen. Mehrere Mitglieder der Hochschulleitung werden ihre bisherigen Leitungsfunktionen nicht fortführen. Zugleich soll eine Findungskommission eingesetzt werden.“ und zitiert die Trägerstiftung der Hochschule, dass sich die KHKT personell neu aufstelle… Der Rektor, der Geschäftsführer und die Kanzlerin stehen nicht mehr für diese Aufgaben zur Verfügung. Bereits im April wurde bekannt gegeben, dass der Sozialethiker und Prorektor der „Woelki-Hochschule“ diese verlassen wird, um sich „anderen priesterlichen Aufgaben zu(zu)wenden“…

Die Kölner Tageszeitungen schreiben, dass die mit Millionen Kirchensteuermitteln bezuschusste KHKT „von schweren Turbulenzen erschüttert“ wird. Es heißt weiter: „Nach Angaben aus zuverlässiger Quelle tobt an der „Woelki-Hochschule“ seit längerem ein erbitterter Streit über die Ausrichtung der Hochschule und ihre mittelfristige Finanzierung. In der Mitteilung der Stiftung fällt auf, dass es außer ausladenden Dankesworten für die ausscheidende Leitungscrew und der vagen Ankündigung, dass die „personelle Neuordnung“ genutzt werden solle, um eine „erfolgreiche Entwicklung“ fortzuführen, keinerlei Angaben zur Neubesetzung der freiwerdenden Stellen gibt. „Ginge das alles mit rechten Dingen zu, hätte man zumindest für die Verwaltungsämter eine Nachfolge präsentiert oder Kandidaturen für den Rektorenposten benannt“, sagte eine mit den Vorgängen an der KHKT vertraute Persönlichkeit.“ Es ist in dem Artikel ist auch von „Mobbing, Einschüchterungen und aggressivem Führungsverhalten“, von Intrige und Auseinandersetzungen die Rede. Danach gibt es „Pläne einer immer weiteren Orientierung nach rechts und dem Aufbau eines Netzwerks mit Verbindungen zu finanzkräftigen, ultrakonservativen Kreisen in den USA".

  • Ist das wirklich wahr? Das wäre ein weiterer Vertrauensverlust für die Kirche in Köln!

Anderseits wäre es ein solidarisches Zeichen der Bistumsleitung mit den (engagierten) Gläubigen, wenn die umstrittene Hochschule aufgeben würde! Denn die Gemeinden - auch wir in Frechen! – werden ab 2027 einem massiven Sparzwang unterworfen! - Es gibt schließlich genügend Möglichkeiten in Deutschland katholische Theologie zu studieren…

Heute berichten die Stadtanzeiger und Rundschau, dass ehemalige Messdiener und Chormitglieder freien Eintritt für den Dom möchten, was das Domkapitel – durchaus nachvollziehbar – ablehnt. Für mich ist es allerdings ein weiteres Beispiel, wie die „neuen Bestimmer“ in der Bistumsverwaltung mit Ehrenamtlichen allgemein umgehen.

Es wurden in den vergangenen Jahrzehnten Millionen Euro gespart, weil unzählige Kirchenvorstandsmitglieder sich für „ihren“ Kindergarten ehrenamtlich engagiert haben. Ich könnte Frauen und Männer aus Frechen namentlich nennen! - Mit Katholino wird nun ein Verwaltungsapparat aufgebaut, der Millionen kostet. Es wird dann immer wieder gesagt, dass das alles notwendig sei, damit alles besser wird. Mag sein. Neue Strukturen sind im „Bürokratie-Deutschland“ sicher notwendig, aber ich kann Ehrenamtliche gut verstehen, die sich durch die Art und Weise des Auftretens, der Umsetzung und der Begründung gekränkt und verletzt fühlen. Es klingt wenig respektvoll und wertschätzend!

Die nun beginnenden Schulsommerferien sind auch eine Unterbrechung im Gemeindeleben, das sozusagen in die Sommerpause geht. Die Kirchengebäude laden ein, bei angenehmeren Temperaturen einzutreten, eine Kerze zu entzünden, ein Gebet zu sprechen oder einfach ein wenig zur Ruhe zu kommen - angesichts von Hektik, Stress und Sorgen des Lebens. Gerne suchen wir Kirchen an den Urlaubsorten auf und freuen uns über Türen, die sich öffnen lassen. Leider ist das aufgrund von unerfreulichen Erfahrungen nicht überall möglich. Die Kirchen St. Audomar, St. Maria Königin, St. Ulrich, St. Sebastianus, St. Mariä Himmelfahrt, St. Mauritius und St. Severin sind tagsüber bis zum Absperrgitter - auch dank ehrenamtlicher Schließdienste - geöffnet. 

Auf einem handlichen Gebetszettel für Besucher/innen in der Hauptkirche St. Petri in Hamburg steht folgende Anregung, die ich gerne weitergebe:

„Setzen Sie sich an eine ruhige Stelle unserer Kirche –

versuchen Sie zunächst, die Stille auf sich wirken zu lassen.

Spüren Sie in sich hinein:

Welche Gedanken und Gefühle kommen in Ihr Bewusstsein,

was beschäftigt Sie jetzt gerade?

Sind da Dank und Freude, oder sind da Sorgen und Klage?

Vielleicht fällt es Ihnen schwer, in Kontakt zu Ihren Gefühlen zu kommen,

und Sie wissen gar nicht, wie es wirklich um Sie steht. (…)

Dabei ist es gar nicht so wichtig, wie Sie sich Gott vorstellen

und welcher Konfession Sie angehören.

Für das Beten genügt es, Gott als persönliche Macht anzunehmen,

die wir einfach mit ‚Du‘ anreden können …“

In den Gleichnissen des Evangeliums geht es um das Wachsen von Weizen und Unkraut, vom Senfkorn und vom Sauerteig. So deutet Jesus das Leben.

  • Nicht alles ist in Reinform zu finden. Gutes und weniger Gutes vermischt sich. Haltet das aus: lasst es wachsen! Geduld und Toleranz ist gefragt! Erst am Ende ist Erntezeit: Trennung von Weizen und Unkraut.
  • Aus einem kleinen Anfang (Samenkorn) kann Großes werden. Das empfinde ich als tröstlich, gerade auch in unserer aufwühlenden Zeit! Und ich finde diese kleinen Anfänge auch in unserer Stadt!
  • Der Sauerteig kann das Mehl durchsäuern: Menschen, die Gutes tun, bewirken etwas für die anderen: Menschen können mit kleinen Dingen der Gemeinschaft guttun!

Nun geht der Sonntaggruß in die Sommerpause. Die nächste Ausgabe ist für den 30. August geplant. Sie können sich weiterhin in den bekannten Medien der Pfarreiengemeinschaft informieren: Pfarrnachrichten, Internet, facebook, Instagram…

Oder kommen Sie einfach mal zu einem Gottesdienst oder einer Veranstaltung...   

Egal wohin Sie verreisen oder ob Sie zuhause bleiben, die Erfahrung von Stille, zur Ruhekommen, die Seele baumeln lassen – und das Spüren von Gottes Nähe – unabhängig wie es Ihnen im Moment geht, das wünsche ich Ihnen. Eine gesegnete und erholsame Zeit!

Ihr und euer Christof Dürig

Matthäus 13,24-43: Lasst beides wachsen bis zur Ernte

24 Jesus legte ihnen ein anderes Gleichnis vor:

Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Mann, der guten Samen auf seinen Acker säte.

25 Während nun die Menschen schliefen, kam sein Feind,

säte Unkraut unter den Weizen und ging weg.

26 Als die Saat aufging und sich die Ähren bildeten,

kam auch das Unkraut zum Vorschein.

27 Da gingen die Knechte zu dem Gutsherrn und sagten:

Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät?

Woher kommt dann das Unkraut?

28 Er antwortete: Das hat ein Feind getan.

Da sagten die Knechte zu ihm: Sollen wir gehen und es ausreißen?

29 Er entgegnete: Nein, damit ihr nicht zusammen mit dem Unkraut den Weizen ausreißt.

30 Lasst beides wachsen bis zur Ernte

und zur Zeit der Ernte werde ich den Schnittern sagen:

Sammelt zuerst das Unkraut und bindet es in Bündel, um es zu verbrennen;

den Weizen aber bringt in meine Scheune!

31 Er legte ihnen ein weiteres Gleichnis vor und sagte:

Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Senfkorn, das ein Mann auf seinen Acker säte.

32 Es ist das kleinste von allen Samenkörnern;

sobald es aber hochgewachsen ist, ist es größer als die anderen Gewächse

und wird zu einem Baum, sodass die Vögel des Himmels kommen

und in seinen Zweigen nisten.

33 Er sagte ihnen ein weiteres Gleichnis:

Mit dem Himmelreich ist es wie mit dem Sauerteig,

den eine Frau nahm und unter drei Sea Mehl verbarg, bis das Ganze durchsäuert war.

34 Dies alles sagte Jesus der Menschenmenge in Gleichnissen

und ohne Gleichnisse redete er nicht zu ihnen,

35 damit sich erfülle, was durch den Propheten gesagt worden ist:

Ich öffne meinen Mund in Gleichnissen, /

ich spreche aus, was seit der Schöpfung der Welt verborgen war.

36 Dann verließ er die Menge und ging in das Haus.

Und seine Jünger kamen zu ihm und sagten:

Erkläre uns das Gleichnis vom Unkraut auf dem Acker!

37 Er antwortete: Der den guten Samen sät, ist der Menschensohn;

38 der Acker ist die Welt; der gute Samen, das sind die Kinder des Reiches;

das Unkraut sind die Kinder des Bösen;

39 der Feind, der es gesät hat, ist der Teufel;

die Ernte ist das Ende der Welt;

die Schnitter sind die Engel.

40 Wie nun das Unkraut aufgesammelt und im Feuer verbrannt wird,

so wird es auch bei dem Ende der Welt sein:

41 Der Menschensohn wird seine Engel aussenden

und sie werden aus seinem Reich alle zusammenholen,

die andere verführt und Gesetzloses getan haben,

42 und werden sie in den Feuerofen werfen.

Dort wird Heulen und Zähneknirschen sein.

43 Dann werden die Gerechten im Reich ihres Vaters wie die Sonne leuchten.

Wer Ohren hat, der höre!