Guten Tag zusammen,
an diesem Sonntag beginnt die „Woche des Gebetes“ in Frechen, dieses Jahr ein wenig geändert in der Gestaltung. Aber mit genauso herzlicher Einladung, sich Zeit zu gönnen für das Morgengebet (und NEU: einem Kaffee danach), Messfeier (an Werktagen) und das Bibelgespräch: „Mehr als Brot und Wein!“ - Zeiten und Orte finden Sie in den Pfarrnachrichten und unseren Medien.
- !!! Bitte vormerken!!!
- Am 13. und 14. März 2027 sind Kirchenvorstands-Wahlen in den zum 1. Januar 2027 fusionierten Pfarreien/Kirchengemeinden – und damit auch in Frechen! Wichtig für alle, die nicht in der Stadt wohnen, in der sie sich kirchlich verbunden fühlen:
- Bis Montag, 12. Oktober, können Sie im Pastoralbüro, Tel. 99100, einen Antrag stellen um von der Liste der Wahlberechtigten in Frechen gestrichen zu werden. Dann können Sie in einer anderen Kirchengemeinde in die Wählerliste eingetragen werden. Das gilt auch umgekehrt: wenn Sie nicht in Frechen wohnen, melden Sie sich in Ihrem Pastoralbüro, um dort aus der Wählerliste gestrichen zu werden und bei uns eingetragen werden.
Wie soll das alles in Zukunft funktionieren? Z.B. mit dem Kirchenvorstand der Kirchengemeinde St. Audomar für ganz Frechen? Wie kann ich mich zukünftig engagieren, damit Kirche „bei uns“ lebendig bleibt? Welche Veränderungen kommen auf uns zu?
- Diese und viele andere Fragen werden auf der Gemeindeversammlung am Sonntag, 15. November um 12.00 Uhr (im Anschluss an die Messe) besprochen. Wir informieren über die anstehende Fusion und die damit verbundenen Änderungen! Also: Termin vormerken! Oder neudeutsch: Save the date. 15. November, 12.00 Uhr mittags!
„Was wäre, wenn …“ Diese Frage wurde bei der letzten PGR-Sitzung vom Vorsitzenden Achim Fink gestellt: „Was wäre, wenn es uns nicht gäbe?“
Das Echo, das über die Themen und die Arbeit des PGR informiert, können Sie vollständig in den Pfarrnachrichten und auf unserer Interentseite lesen. A. Fink schreibt u.a.:
„Die Sommerpause ist vorbei und wir starten gut erholt in die zweite Jahreshälfte. Bei der Vorbereitung auf unsere PGR-Sitzung am 15. September hatte ich einige schwierige Themen auf dem Tisch – Punkte, die nicht unbedingt mit positiven Inhalten verbunden sind und über die wir im PGR dennoch beraten und sprechen müssen. Dabei kam mir die Impulsfrage für unsere Sitzung:
- „Was wäre, wenn es uns nicht gäbe?“
Was wäre, wenn wir uns als PGR nicht mehr einbringen würden?
Wenn es niemanden mehr gäbe, der sich kümmert, mitdenkt, organisiert und Verantwortung übernimmt?
Um es gleich vorwegzunehmen: Nein, wir haben uns nicht aufgelöst! 😉
Im Gegenteil: Wir sind in unserer Sitzung wertschätzend miteinander ins Gespräch gekommen und haben auf diese zunächst eher negativ klingende Frage viele positive und hoffnungsvolle Antworten gefunden. Es hat gutgetan, den Blick einmal auf das zu richten, was da ist, was uns trägt und was wir gemeinsam in Frechen gestalten können.“
Ein paar Zitate aus dem „Echo“ der Teilnehmenden aus der Sitzung vom 15. September:
- „Ich möchte mich und meinen Beitrag nicht „Zu hoch hängen“. Aber Kirche lebt von Vielfalt und Gemeinschaft. Dazu trage ICH bei. Ein Leib viele Glieder. Ich bin EIN Teil davon.“
- „Veränderung stehen an - Lasst uns diesen positiv begegnen und etwas richtig Gutes daraus machen-! Kirche = Gemeinschaft“
- „Wenn es uns nicht gäbe, müssten wir erfunden werden. Die Große Vielfalt lässt uns Glauben in der Gemeinschaft anders erleben.
- „Im Wandel können Chancen liegen Vieles verändert sich in unsere Pastoralen Einheit. Das kündigt sich schon lange an und das spüren wir alle. Wir machen uns Gedanken, wollen aber nicht vor Sorge stehen bleiben. Vielleicht sind wir gerade jetzt eingeladen uns neu zu sagen: “
- „Was ist uns Wichtig? Wo wollen wir Gemeinsam hin gehen oder weitergehen. Veränderung kann auch bedeuten für mehr Gemeinschaft mehr Ideen und mehr Glaube der im Alltag trägt.“
- Und nun Sie dran, liebe Leserin, lieber Leser: Was wäre, wenn wir nicht da wären? (Kirche, Christen) Welche Antwort geben Sie?
Was würde Ihnen fehlen? Was ist Ihnen wichtig? Und vielleicht auch: Was wünschen Sie sich von unserer Kirche vor Ort?
Der PGR-Vorsitzende schließt: „Schreiben Sie uns gerne unter Pastoralbuero@kirche-in-frechen.de Ihre Gedanken und Meinungen. Wir freuen uns auf IHR Echo.“
Nun hinaus in die weite Welt Afrikas.
Unser Kaplan Dr. Albert Kikalulu war im Sommer in seiner Heimat, in Kongo-Kinshasa über Begegnungen, Glaube und gelebte Solidarität berichtet er nun, von seiner Heimat, von vielen Begegnungen, schönen gemeinsamen Stunden, aber auch von manchen Herausforderungen: „Die langen Wege und die unterschiedlichen Verkehrsmittel – Flugzeug, Bus und Geländewagen – machten die Reise bisweilen anstrengend.“
„Dennoch waren diese Tage für mich weit mehr als eine Zeit der Erholung. Sie wurden zugleich zu einer wertvollen Zeit der Seelsorge und des Austauschs. Im Zusammensein mit meiner Familie, mit Freunden und mit meinen Landsleuten konnte ich ihre Freuden und Sorgen teilen und ein Stück weit an ihrem Alltag teilhaben.
Besonders in Erinnerung bleibt mir mein Aufenthalt in Maziamu, wo ich die Gelegenheit hatte, einige Heilige Messen zu feiern. Die dortige Gemeinde erhält nur etwa viermal im Jahr Besuch von einem Priester. Umso größer war die Freude über die gemeinsamen Gottesdienste und die Möglichkeit, miteinander zu beten und den Glauben zu feiern. Diese Erfahrungen haben mir erneut gezeigt, wie kostbar die Gegenwart eines Priesters für eine Gemeinde sein kann und wie lebendig der Glaube auch unter einfachen und manchmal schwierigen Bedingungen gelebt wird.
Kaplan Albert bedankt sich für die Spenden für das Landwirtschaftsprojekt in Maziamu. „Dank Ihrer Unterstützung war es möglich, bei meinem Besuch im Juni die Fertigstellung eines Bauernhauses zu fördern, einen Viehstall herzurichten und mit fünf Ferkeln eine Schweinezucht aufzubauen.“
„Die Menschen in meiner Heimat sind für diese Unterstützung aus der Frechener Pfarreiengemeinschaft sehr dankbar. Ihre Hilfe ist nicht nur eine finanzielle Unterstützung, sondern ein konkretes Zeichen der Verbundenheit und der gelebten Solidarität über Kontinente hinweg.
Es ist mir deshalb ein besonderes Anliegen, mich dieser Dankbarkeit anzuschließen und Ihnen von Herzen ein „Vergelt’s Gott!“ zu sagen. Weitere Infos, und wie Sie weiterhelfen können, finden Sie …auf unserer Internetseite!
Ein kurzer Blick in unser Land:
Zum Brandanschlag am 17. September in unserem Erzbistum verleiht „unser“ Weihbischof Rolf Steinhäuser, Bischofsvikar für Ökumene und interreligiösen Dialog, seiner Anteilnahme wie folgt Ausdruck: „Gestern hat es wieder einen Brandanschlag auf die Wuppertaler Synagoge gegeben. Ich bin entsetzt, dass dies schon wieder während der hohen Feiertage geschieht. Jüdisches Leben ist gefährdet. Das will ich nicht hinnehmen. Ich bin in Gedanken und im Gebet bei unseren jüdischen Freunden."
Erschreckend und geradezu unfassbar ist es, dass in unserer Hauptstadt eine Partei die meisten Stimmen bekommen hat, die antisemitische Akteure in ihren Reihen hat! Und das wieder eine rechtsextreme Partei, die auch Demokratie-Feinden Unterschlupf gibt, die Wahl im Land an der Ostsee und der nördlichen Seenplatte gewinnt. - Unglaublich, was alles wieder möglich ist!!!
Bei aller berechtigten Kritik an der jetzigen Regierung: wir haben wirklich genug Herausforderungen und Probleme, die gelöst werden müssen. Da brauchen wir nicht auch noch zusätzliche weitere Polarisierung, Abbau von Demokratie und Rechtstaatlichkeit und … und … und…
Jesus zeigt mit seinen prägnanten Gleichnissen, dass er ein guter Geschichten-Erzähler ist. Auch heute bringt er es auf den Punkt, in einem sorgfältig durchgeführten Parallelismus. Nach der Einleitung folgt die Anweisung des Vaters an den 1. Sohn, dessen (positive) Antwort und sein (Nicht-)Handeln. Dann die Anweisung des Vaters an den 2. Sohn und dessen (negative) Antwort und das (Dennoch-) Handeln.
Die Pointe verblüfft: der erste Sohn gibt eine schroffe, patzige Antwort, während der zweite Sohn höflich und respektvoll antwortet. Im Tun ist es allerdings umgekehrt! Diese Gegenüberstellung von unterschiedlichem Verhalten, mit einem unvermuteten Ende können Sie auch in anderen Gleichnissen feststellen…
Jesus fordert mit seinen Geschichten, die nahe am Leben sind, die Zuhörenden damals und uns heute heraus: was mache ich? Was sage ich? Und was tue ich dann?
Die im St. Katharinen-Stift tätige Altenheim-Seelsorgerin, Ordensschwester Josephine Ndirka (DDL / Töchter der göttlichen Liebe) - von den „blauen Schwestern“, wie ich gerne sage – hat das geistliche Wort des Seelsorgeteams in den Pfarrnachrichten verfasst.
„Das heutige Evangelium handelt von zwei Jüngern und zwei verschiedenen Weisen, den Willen des Vaters zu erfüllen. Einer bereute und tat das Notwendige – im Gegensatz zu seinem Bruder.
Jesus spricht hier über zwei verschiedene Arten von Menschen: Einerseits gibt es die ‚Ja-Sager‘, die immer schnell zustimmen, dann aber nicht halten, was sie versprochen haben. Andererseits gibt es die, die anfangs ‚Nein‘ sagen, vielleicht weil sie keine Lust haben oder es zu viel Aufwand ist, aber dann ihre Meinung ändern und die Aufgabe erledigen.
Wie zuverlässig bin ich wirklich und wie treu bin ich dem Willen Gottes? Bin ich eher wie die Hohenpriester und Ältesten zur Zeit Jesu, die ‚Ja‘ sagen, aber dann tun, was sie wollen… oder eher wie die Zöllner… die immer wieder umkehren, reflektieren und dann tun, was Gott will, auch wenn es nicht immer leicht ist? Im Grunde geht es um unsere Treue zu Gott, dem wir ‚Ja‘ gesagt haben. Und dieses ‚Ja‘ gilt nicht nur für einen Tag, sondern muss jeden Tag erneuert werden. Deshalb sollten wir dieses ‚Ja‘ immer wieder erneuern, besonders wenn wir merken, dass wir Gott untreu gewesen sind.“
Mit Gedanken von Diakon Hartmut Engbroks zum Evangelium beschließe ich den heutigen Sonntagsgruß.
Versprochen
Der Termin ist zugesagt. Die Aufgabe ist besprochen.
Es kann losgehen.
Doch dann kommt es anders:
Termin vergessen, Aufgabe nicht vorbereitet. Keine Lust mehr.
Mit Gott passiert das auch.
Versprochen in der Taufe. Seine Liebe vergessen.
Seinen Ruf überhört. Keine Sehnsucht im Herzen.
Wir finden nicht zueinander.
Gott hält trotzdem sein Versprechen.
Seine Liebe gilt. Jeden Tag. Umkehr ist angesagt. Heute noch.
Versprochen ist versprochen.
Eine bereichernde Woche des Gebetes wünsche ich uns allen! Ich freue mich auf diese besonderen Tage im Jahr! Machen auch Sie mit!
An diesem Sonntag geht auch ein besonderer Gruß in unsere Nachbarstadt Hürth, die ihren eigenen neuen Leitenden Pfarrer Krzysztof Zasaski begrüßen kann. Alles Gute und Gottes Segen!
Ihr und euer Christof Dürig
- Für Kurzentschlossene: bei der Kevelaer-Wallfahrt am kommenden Mittwoch, 30. September, sind noch Plätze frei!
Matthäus 21,28-32: Das Gleichnis vom willigen und vom unwilligen Sohn
In jener Zeit sprach Jesu zu den Hohepriestern und den Ältesten des Volkes:
28 Was meint ihr? Ein Mann hatte zwei Söhne.
Er ging zum ersten und sagte:
Mein Kind, geh und arbeite heute im Weinberg!
29 Er antwortete: Ich will nicht.
Später aber reute es ihn und er ging hinaus.
30 Da wandte er sich an den zweiten und sagte zu ihm dasselbe.
Dieser antwortete:
Ja, Herr - und ging nicht hin.
31 Wer von den beiden hat den Willen seines Vaters erfüllt?
Sie antworteten: Der erste.
Da sagte Jesus zu ihnen:
Amen, ich sage euch:
Die Zöllner und die Dirnen gelangen eher in das Reich Gottes als ihr.
32 Denn Johannes ist zu euch gekommen auf dem Weg der Gerechtigkeit
und ihr habt ihm nicht geglaubt;
aber die Zöllner und die Dirnen haben ihm geglaubt.
Ihr habt es gesehen und doch habt ihr nicht bereut und ihm nicht geglaubt.
