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Sonntagsgruß von Pfarrer Christof Dürig

30. Sonntag im Jahreskreis (25. Oktober 2020)

Guten Tag zusammen,  

 

heute ist ein besonderer Sonntag. Es ist – wie immer am letzten Oktobersonntag - der Weltmissionssonntag in der katholischen Kirche und - auch das ist schon Tradition! - die Uhren werden zurückgestellt auf „Mitteleuropäische Normalzeit“. Der 25. Oktober ist der einzige Tag des Jahres mit 25 Stunden!

Weltmissionssonntag.  „Achtung nicht fallen lassen!“ steht auf den Versandmappen, die den Gemeinden zugeschickt wurden zur Werbung und Vorbereitung des Tages. In der Corona-Pandemie ist vieles schwieriger und manches wird schlicht vergessen. 

Ø  Das Anliegen des Weltmissionssonntags – 2020 mit der Schwerpunktregion Westafrika - soll nicht vergessen werden. Im Gebet für die Menschen und im Blick auf ihre Lebens- und Glaubenssituation und bei der finanziellen Unterstützung der ärmsten Kirchen dieser Welt. (Weitere Infos unter: www.missio-hilft.de)

„Achtung nicht fallen lassen!“ Das gilt auch für die Kernaussage des heutigen Evangeliums (und ist mit dem Gedanken der Weltmission aufs Engste verknüpft): 

„Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit deinem ganzen Denken. Das ist das wichtigste und erste Gebot. Ebenso wichtig ist das zweite: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ 

Die ständigen Corona-Nachrichten, die uns verunsichern, Emotionen auslösen und uns in der Umsetzung stark beschäftigen, lassen uns anderes schnell vergessen…

„Achtung nicht fallen lassen!“ Eine berechtige Mahnung, denn heute geht es im Sonntags-Evangelium um’ s Ganze, den Kern der frohen Botschaft. Nach dem Streitgespräch über die Zahlung der Steuer an den Kaiser (und der Frage, ob es eine Auferstehung gibt), kommt nun das wichtigste und größte Gebot zur Sprache. 

„Meister, welches Gebot im Gesetz ist das wichtigste?“ fragt ein Gesetzeslehrer. Vielleicht in der Erwartung, Jesus legt sich auf eins fest und dann könnte er diskutieren (was er gerne tut). Vielleicht hat er sogar den Wunsch, Jesus anklagen zu können, weil dieser die Gottesliebe nennt (und die Menschen außen vorlässt) oder umgekehrt (die Nächstenliebe nennt und Gott zurücksetzt)!?

Nein, Jesus antwortet in seiner Weise – überraschend, in seiner unnachahmlichen Weise - und benennt beide Gebote als gleich berechtigt und gleich wichtig, so dass ein Kreuz entseht! 

Die Senkrechte:

die Liebe zu Gott - Hören auf SEIN WORT und Antworten in Wort und Tat

(Gebet und entsprechendes Handeln)

UND

die Waagrechte:

die Liebe zum Nächsten (wer auch immer dazu wird oder es sein mag; 

vgl. u.a. barmherziger Samariter) – und dabei sich selbst nicht zu vergessen; 

gemäß dem Motto „Wer sich selbst nichts gönnt, wird am Ende ungenießbar!“
Ø  Wie lebe ich das Doppelgebot heute? In einer Zeit, in der sich so vieles ändert, Sorgen, Verunsicherung und Ängste den Alltag entscheidend (mit-) bestimmen? Ein Jahr mit so vielen Herausforderungen in der Welt und in der Kirche, mit so vielen Fragen, auf die es keine fertigen Antworten gibt? 

Ø  Globalisierung. Digitalisierung. Migration. Klimawandel. Das sind nur ein paar Stichworte als Hintergrund für den Auftrag Jesu (und unser Nachdenken): „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit deinem ganzen Denken. Das ist das wichtigste und erste Gebot.  Ebenso wichtig ist das zweite: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“

 

Ich wünsche Ihnen einen gesegneten Sonntag (mit der Stunde plus!) und eine gute Woche! 

Bleiben Sie gesund! Und passen Sie gut auf sich auf!

 

Herzliche Grüße

Christof Dürig.

 

 

 

Matthäus 22,34-40:

 

Die Frage nach dem wichtigsten Gebot: 

Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben; 

deinen Nächsten sollst du lieben wie dich selbst

In jener Zeit, 

34 als die Pharisäer hörten, dass Jesus die Sadduzäer zum Schweigen gebracht hatte, kamen sie am selben Ort zusammen.

35 Einer von ihnen, ein Gesetzeslehrer, wollte ihn versuchen und fragte ihn:

36 Meister, welches Gebot im Gesetz ist das wichtigste?

37 Er antwortete ihm: 

Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben 

mit ganzem Herzen, 

mit ganzer Seele 

und mit deinem ganzen Denken.

38 Das ist das wichtigste und erste Gebot.

39 Ebenso wichtig ist das zweite: 

Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.

 

40 An diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.