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Seelsorger|Innen

Christof Dürig

Leitender Pfarrer Christof Dürig

Rubensstr. 2
50226 Frechen

  • geboren am 29.03.1961 in Euskirchen, dort auch Kindheit und Jugend (Herz-Jesu-Gemeinde)
  • 1980 - 1985 Theologiestudium in Bonn und Freiburg, anschließend Praktikum und Diakonat in der Pfarrgemeinde Hl. Familie Düsseldorf-Stockum
  • 06.1986 Diakonenweihe in St. Marien, Köln-Nippes
  • Und 26.06.1987 Priesterweihe im Kölner Dom (beide durch Weihbischof Walter Jansen +)
  • 1987 - 1991 Kaplan in St. Johannes, Meckenheim und St. Petrus, Meckenheim-Lüftelberg
  • 1991 - 1996 Kaplan in St. Kilian, Erftstadt-Lechenich, St. Johannes, Erftstadt-Ahrem und St. Clemens, Erftstadt-Herrig

Seit Oktober 1996 als Priester in Frechen tätig:

  • zunächst als Pfarrer in St. Antonius, Frechen-Habbelrath und St. Mariä Himmelfahrt, Frechen-Grefrath
  • von Juni 1999 bis Dezember 2016 Dechant des Dekanates Frechen (Auflösung der Dekanate; nun Teil des Kreis-Dekanates Rhein-Erft)
  • Dezember 2002 – Oktober 2008 Leiter des Pfarrverbandes Frechen
  • Seit 1. November 2008 Leitender Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Frechen

Meine Aufgaben als leitender Pfarrer:

  • Leitung des Seelsorgeteams
  • Feier der Heiligen Messen und anderer Gottesdienste (u.a. Taufen, Trauungen, Beerdigungen, Bibelgespräch), Einzel-Seelsorge
  • Vorsitzender des Kirchengemeindeverbandes und der Kirchenvorstände der acht Pfarrgemeinden (u.a. Träger für die vier Kindertagesstätten St. Audomar/ St. Maria Königin / St. Antonius und Hl. Geist)
  • Verantwortlich (mit Verwaltungsleiter Stefan Jans) für die ca. 140 haupt- und nebenamtlichen Mitarbeiter/innen der Kirchengemeinden
  • Geborenes Mitglied im Pfarrgemeinderat (und des PGR-Vorstandes)
  • Mitglied in den PGR-Ortsausschüssen St. Sebastianus, Königsdorf - St. Antonius / St. Mariä Himmelfahrt, Habbelrath/Grefrath
  • Mitarbeit in der Redaktion der wöchentlichen Pfarrnachrichten
  • Träger-Vertreter der Ökumenischen Nachbarschaftshilfe Miteinander - füreinander
  • Leitung der Erstkommunionvorbereitung St. Antonius / St. Mariä Himmelfahrt und Mitarbeit in St. Sebastianus
  • Seelsorger für die Grundschule Grefrath
  • In der Familienpastoral: Ansprechpartner für die Kitas St. Audomar u. St. Antonius, Familienmesskreis St. Antonius

„Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.“ (Matthäus 28,16) Das hat Jesus seiner Gemeinschaft, der Kirche, versprochen. Das ist nach wie vor für mich die Grundlage meines Glaubens und meines seelsorglich-priesterlichen Lebens.

Diese Zusage gilt für alle Zeiten, auch für unsere jetzige mit all ihren Herausforderungen! Mit Frauen und Männern, Kindern und Jugendlichen, die ebenso auf diese Zusage Jesu und den Beistand des Heiligen Geistes vertrauen, möchte ich meinen Teil dazu beitragen, dass andere Menschen in ihrer jeweiligen Situation ebenso erfahren können: Jesus ist bei uns alle Tage unseres Lebens!

 

Matthäus Pazheveettil

Kaplan Matthäus Pazheveettil

Kirchenkamp 5
50226 Frechen

  • Geboren am 31.12.1965 in Koorachund, Kerala, Indien, dort auch Kindheit und Schulzeit verlebt
  • 1981 Eintritt ins Priesterseminar
  • 1983 - 1984 Abitur und Noviziat
  • 1985 - 1987 Philosophiestudium am St. Josephs Pontifical Institue  in Aluva, Kerala
  • 1988 - 1992 Theologiestudium  am St.Thomas Apostolic Institute in Kottayam, Kerala
  • 28.12.1992 Priesterweihe
  • 1993 - 1996 Missionar in Shimoga, Karnataka, Indien
  • 1996 - 1999  als Lehrer im Priesterseminar des Ordens tätig
  • seit März 2000 als Kaplan  in Frechen

Missionar werden!!!

Mit diesem großen Wunsch war ich mit 16 Jahren in meinen Missions-Orden, die Kongregation vom heiligsten Sakrament, als Priesteramtskandidat eingetreten. Nach der 12jährigen Vorbereitungs- und Ausbildungszeit wurde ich 1992 zum Priester geweiht. Direkt nach der Priesterweihe wurde ich als Missionar zu unserer Ordensmissionsstation Shimoga in Indien gesandt.

Nach 6 Jahren wurde ich nochmal als Missionar ausgesandt: aber diesmal nach Deutschland! Ein Missionar nach Deutschland? Vor einigen Jahrzehnten kamen aus Europa so viele Missionare zu uns. Jetzt bin ich hier als Missionar in einem sehr christlich geprägten Land. Wie kann ich das verstehen? Ja, hier in Deutschland ist Priestermangel im Pastoralen Dienst. Hier bin ich ein Seelsorger und als Missionar im pastoralen Dienst eingesetzt. Kommt her, folgt mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen?, (Mk 1,17). Mit diesem Ruf hat Jesus seine Jünger berufen. Ich verstehe mein Priester- und Ordensleben mit diesem Ruf als eine Berufung. Ich bin berufen von Gott Jesus zu diesem Dienst. Leider sehen viele Christen unserer Zeit meinen pastoralen Dienst nur als einen Beruf. Aber ich verstehe mit fester Überzeugung diesen Dienst als eine Berufung. Das motiviert mich als ein Priester, Seelsorger meinen Dienst zu tun. Das ist die Grundlage in meinem priesterlichen Leben.

Selbstverständlich sind da viele Vorbilder und Wegbegleiter, die mich beeinflusst haben. In erster Linie danke ich meinen Eltern, die mir von Anfang an mit ihrem Glauben diesen Weg gezeigt haben. In meiner Kindheit und Jugendzeit bin ich vielen guten und seligen Priestern und Seelsorgern begegnet, die mir Mut gegeben haben, auf diesem Weg zu gehen und mein jetziges Ziel zu erreichen. Ich wurde auch fasziniert von den großen Persönlichkeiten der damaligen Zeit, Papst Johannes Paul und Mutter Teresa.

Ich bin ein einfacher Diener in seinem Weinberg?, so hat Papst Benedikt nach seiner Wahl als Papst angekündigt. Irgendwie passt es auch zu mir gut. Ich bin einfach da, wo Menschen mich brauchen. Ich möchte gerne mit meiner Präsenz und meinem Dienst den Menschen Gott erfahrbar und erlebbar machen. Ich denke, dazu bin ich berufen und gesandt. Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben?, (Mt 10,8b).

So soll es auch bei euch sein: wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen wurde, sollt ihr sagen: wir sind unnütze Sklaven; wir haben nur unsere Schuldigkeit getan?, (Lk 17,10). Diese Worte Jesu helfen mir, weiterhin ein würdiger Seelsorger und Missionar zu sein.

Sei mit Ihm (Jesus) und sei gebrochen (für die Anderen), das ist das Motto meines Ordens. Ein Missionar vom Heiligsten Sakrament muss mit Jesus sein und wie Jesus in Eucharistie gebrochen werden. Dieses Motto motiviert mich in meiner Berufung als ein Seelsorger und Missionar hier zu sein.

 

 

Albert Kikalulu

Kaplan Albert Kikalulu

Spechtweg 1
50226 Frechen

Gebürtig aus der Demokratischen Republik Kongo, 2007 dort zum Priester geweiht, seit September 2018 bin ich als Kaplan in Frechen tätig. 

Als ich hierherkam, war mein Wunsch, die Erfahrung von Königswinter wieder zu erleben, in einer Kirche als Familie Gottes zu leben, weil für mich ist die Familie jeder Mensch, der neben mir lebt. Alle Geschöpfe Gottes. Da, wo Menschen miteinander leben und gut miteinander umgehen und sich gegenseitig ergänzen. 

Hier in Frechen habe ich ein Team gefunden, das für mich eine große Bedeutung hat, wo man miteinander sprechen kann, im Dialog sein kann und wo jede/r für seinen Kollegen eine Ergänzung ist, denn Keiner kann alles, aber zusammen kann man alles. 

Ich habe auch Menschen, Freunde, und Familien gefunden, die für- (und in) der Kirche engagiert sind, Menschen, die sich Sorgen um die Zukunft der Kirche machen und gleichzeitig der Krisensituation nicht tatenlos zusehen. 

So ist es, und das ist auch mein Wunsch, dass wir gemeinsam, Hand in Hand, im Glauben in dieselbe Richtung blickend, für eine bessere Zukunft unserer Kirche, denn was die Kirche von morgen sein wird, hängt davon ab, was wir heute tun.

Kaplan Sebastian Derick-Andrady

Kaplan Sebastian Derick-Andrady

Kölner Str. 3
50226 Frechen

Vita
  • Geboren am 04.03.1980 in Süd Indien,Region Kerala. Bistum: Bistum Quilon, Kerala, Indien
  • 20. Juni 1995: Priesterseminar Eintritt
  • 1995-1997: Gymnasium
  • 1997-1999: B.A. in Philosophie (Mahatma Gandhi Universität, Kerala)
  • 1999-2002: B.PH in Christlicher Philosophie (St.Joseph’s Priester Seminar ,aluva, Kerala, Indien)
  • 2003-2006: Deutscher Sprachkurs und Master in Theologie in Innsbruck Universität, Österreich.
  • 2007 Diakonweihe und Diakon Dienst bis 2010 in die Pfarrgemeinden St.George und St. Sebastian, Bistum Quilon, Kerala.
  • 20.4.2010: Priesterweihe 
  • 2010-2012: Kaplan in der Pfarrgemeinde St. Francis Assisi Church, Bistum Quilon, Kerala 
  • 2012-2014: Pfarrer in der Pfarrgemeinde St. Peter’s Church, Quilon   
  • 2014-2019: Pfarrer in der Pfarrgemeinde sacred Heart of Jesus, Quilon  
  • 2019 -2023: Kaplan in Leverkusen West,  Erzbistum Köln , Deutschland
  • seit 1. September 2023: Kaplan in Frechen
  •  

Ich bin beeindruckt von der freundlichen Aufnahme durch Pfarrer Christof Dürig. Ich freue mich auf meinen Dienst  in der Gemeinde in Frechen. Unser Team ist wie eine Familie.  Wir können da unsere eigene Meinungen und Anschichten teilen. 

 

Aufgabenbereiche 
  • Sakramente Spender
  • Mitarbeiter in der Erstkommunion Vorbereitung.

 

Was mich motiviert in meinem Leben ist die Liebe Gottes. Liebt einander wie ich euch geliebt habe. (Johannes 15.12). Es gibt keine Gesellschaft, Familie und Freundschaft ohne Liebe.  Darum sagte der Heilige Paulus, es gibt Glaube, Hoffnung und die Liebe. Aber die Liebe ist der größte .

Ich bitte um Ihr Gebet und um Ihre Geduld und um Verständnis für meinen Dienst in Frechen.

 

Portrait_2

Subsidiar Wolfgang Scherberich

Hubert-Prott-Straße 133
50226 Frechen

Vita

1953 in Köln geboren und aufgewachsen
1979 zum Priester geweiht, Kaplan in Monheim-Baumberg
1983 Assistent des Direktors am Collegium Josephinum, Bad Münstereifel, und Schulseelsorger am dortigen St. Angela-Gymnasium
1988 Kreisjugendseelsorger des Kreises Euskirchen und Schulseelsorger für die Schulen der Stadt Euskirchen
1992 Präses am Collegium Josephinum, Bad Münstereifel, Schulseelsorger am dortigen St. Angela-Gymnasium
seit August 1997 Pfarrer der Gemeinden St. Severin und Heilig Geist in Frechen;
seit 1. 11. 2008 Pfarrvikar im Seelsorgebereich Frechen
01.09.2023 Eintritt in den Ruhestand - seitdem Subsidiar in der Pfarreiengemeinschaft Frechen
Zusatzausbildungen (berufsbegleitende Zweijahreskurse)

„Führen und Leiten“ und „Arbeit mit Gruppen“
Ausbildung „Geistliche Begleitung“ und „Exerzitienbegleitung“ (berufsbegleitende Zweijahreskurse) 
Grund- und Aufbaukurs "Gebt dem Geist Raum", sowie weitere Fortbildung

Aufgabenbereiche

Mitarbeit in der Firmvorbereitung
Arbeitskreis Fronleichnam
Ansprechpartner für die Verbände: KAB, kfd, Kolping, Schützen
Öffentlichkeitsarbeit: Pfarrmagazin Ein|blick
Ökumene (Innenstadt)
Pfarrgemeinderat
Ansprechpartner für die weiterführenden Schulen
Geistlicher Begleiter, Einzel- und Krankenseelsorge


Motivation

Dankbarkeit gegenüber Gott und den Menschen, denen ich meinen Glauben verdanke, ermutigt mich Tag für Tag meine Arbeit aufzunehmen. 
Dabei denke ich an meine Eltern, die aus tiefem Gottvertrauen lebten ohne viele Worte zu machen, und mir sonntags auf dem Heimweg von der Messe liebevoll deutlich machten, dass  „aus der dümmsten Predigt noch etwas für den Alltag herausgeholt werden könne". Dann Schulkameraden und Freunde, die ebenso von ihren Zweifeln sprachen wie von dem, was ihrem Leben Sinn gab. Später waren es auch geistliche Begleiter, die mich ohne hohle Worte einluden, nach Gott zu fragen und seine Nähe zu suchen. All das war wichtig für mich und meist waren es die kleinen und alltäglichen Dinge, die mir Vertrauen ins Leben schenkten.

„Jesus soll bei euch das Zentrum sein, er soll das Sagen haben. Seid immer dazu bereit, zu eurem Glauben zu stehen und davon zu erzählen, wenn Menschen mal danach fragen. Dabei könnt ihr immer locker drauf sein, vergesst aber nicht, dass ihr euch zum Schluss vor Gott verantworten müsst.“ So übersetzt die Volx-Bibel 3.0 die Gedanken des ersten Petrusbriefs (1 Petr 3,15f) – und das kann zum Beruf werden. Denn so kann ich meine Dankbarkeit leben.

Im Alltag ist dafür jede Menge Humor nötig. Denn die Arbeit in unseren Gemeinden erfordert viel Gelassenheit und Geduld. Man darf sich selbst nicht zu wichtig nehmen und muss mit Verletzungen rechnen ... Schließlich kann und will nicht jeder das mit mir teilen, wofür ich so dankbar bin und was mir wichtig ist. 
In der Begegnung mit einzelnen Menschen bei Hausbesuchen anlässlich der Taufe oder der Beerdigung eines lieben Menschen fällt es mir meist leichter, Wertvolles miteinander zu teilen, als in Situationen, in denen es um Strukturen und das Miteinander der Gemeinden geht. Dann gilt es eben „dicke Bretter zu bohren“. 
Und immer wieder einmal freundlich aber bestimmt den Mitchristen deutlich zu machen: „Saach mech alles, ävver verzäll mech nix.“ (Ludwig Soumagne)

 

Gregor Hergarten

Diakon Gregor Hergarten

An der Holzhecke 17
50226 Frechen

Nach meinem Abitur 1983 habe ich mich an der Universität in Bonn zum Theologiestudium angemeldet. Da ich zu diesem Zeitpunkt auch Priester werden wollte, hatte ich um Aufnahme in das Theologenkonvikt "Albertinum" gebeten. 
Dazu war auch ein Gutachten meines Religionslehrers notwendig. Dieser sagte mir im Gespräch: "Da hast du einen interessanten und abwechslungsreichen Beruf ausgewählt, der dich mit Menschen unterschiedlichen Alters in ganz verschiedenen Lebenssituationen zusammen bringen wird."

Mein Weg ist zwar anders verlaufen, als damals gedacht. Aber auch für einen Diakon, der in Pfarrgemeinden tätig sein darf, stimmt dieser Satz, an den ich ab und zu denke.

Es ist spannend durch verschiedene Anlässe mit Menschen in Kontakt zu kommen, die ich zum größten Teil vorher nicht kannte und eine kleine Strecke des Lebensweges mit ihnen gemeinsam zu gehen. Das gilt besonders für Paare vor ihrer kirchlichen Trauung, Eltern bei der Taufe ihrer Kinder und auch - sehr oft - bei der Begleitung von Angehörigen, die einen lieben Menschen verloren haben. Ebenso ist es in den "großen" Feldern, die ich betreue und leite: Erstkommunionvorbereitung und Caritas.

Ein weiterer Schwerpunkt meiner Arbeit ist seit vielen Jahren die Notfallseelsorge. Seit 2010 leite ich mit meinem Kollegen, dem evangelischen Pfarrer Holger Reiprich das ökumenische Team im Rhein-Erft-Kreis. Seit dem 1. Mai 2021 leiten und begleiten wir in gleicher Konstellation auch das Team in Köln .

Neben der Organisation ist für mich aber die Begleitung von Menschen, die extreme Situationen erleben mussten, wesentlich. Gerade in diesen – oft schwierigen – Einsätzen darf ich Menschen unterschiedlicher Kulturen, Religionen, Lebensentwürfen begegnen und seelsorglich betreuen.

Genauso wichtig ist mir bei meiner Arbeit die Auseinandersetzung mit den Texten der Bibel, die die Grundlagen unseres Glaubens bilden. Schon bei den ersten Vorlesungen an der Uni habe ich daran Freude gefunden und das ist bis heute so geblieben.

Ich bin gerne und mit viel Freude Diakon und dankbar, diesen Weg gehen zu dürfen.

Elke Wittemann

Gemeindereferentin und Krankenhausseelsorgerin Elke Wittemann

Kölner Straße 3
50226 Frechen

Vita

Nach einer Banklehre und einem Pädagogikstudium an der Universität Köln habe ich noch während der Familienzeit mit einem Fernstudium der Theologie  und einer pastoralen/religionspädagogischen Ausbildung im Erzbistum Köln einen neuen beruflichen Anlauf genommen. Seit Beginn der Berufseinführung im Jahr 2011 bin ich im Seelsorgebereich Frechen als Gemeindereferentin eingesetzt. Ehrenamtlich war ich bis vor kurzem in der Internetseelsorge tätig und engagiere mich für die Diözesanstelle Pastorale Begleitung als Geistliche Begleiterin.

Auszugehen von den Fragen und Bedürfnissen meines Gegenübers und einander in den Fragen des Lebens zu begegnen, ist mir in meiner Arbeit ein großes Anliegen.

Diese Worte aus dem Galaterbrief sind für mich kraftvolle Anregung: "Ihr seid alle durch den Glauben Söhne und Töchter Gottes in Christus Jesus. Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus als Gewand angelegt. Es gibt nicht mehr Juden und Griechen, nicht Sklaven und Freie, nicht Mann und Frau; denn ihr alle seid eine/r in Christus Jesus."

 

Motivation

Alles beginnt mit einer Frage

"Ich war mir sicher, dass uns nichts passiert. Deshalb sind wir im Haus geblieben. Am Morgen nach der Bombennacht stand unser Haus noch, während um uns herum nur Trümmer waren. Kind, auch wenn ich keine Antwort mehr wusste, Gott hat mir immer geholfen!"

Seit ich mich erinnern kann, beschäftigen mich Fragen nach dem Woher, dem Wie und Wohin des Lebens. Erste lebenswichtige Antworten durfte ich am Leben meiner Großmutter ablesen. In den Kriegsjahren hatte sie Halt und Vertrauen in ihrem Glauben gefunden - und mir eindrücklich und lebendig von ihren so konkreten und gleichzeitig geheimnisvollen Erfahrungen berichtet. Für dieses Erbe bin ich ihr heute noch dankbar!

Immer wieder - in vielfältigen beruflichen und privaten Zusammenhängen - bin ich Menschen begegnet, die dem Leben Fragen stellen und sich von der Sehnsucht nach einem Mehr angetrieben und geleitet fühlen. In meinem Pädagogikstudium habe ich gelernt, diese Menschen-Fragen besser zu verstehen. Zunehmend habe ich erkannt, dass die eigentlichen Lebens-Antworten in der Gottes-Frage zu finden sind. Das hat mich bewogen, meinen Weg weiter zu gehen und der wesentlichen Frage nach Gott in einer Pastoralen Ausbildung und Ausbildung zur Exerzitienbegleiterin auf den Grund zu gehen.

Nun bin ich hier bei Ihnen und möchte als Seelsorgerin in den verschiedenen Einsatzbereichen - ob in Caritas, Kommunionvorbereitung, Öffentlichkeitsarbeit, Erwachsenen- und Kleinkindpastoral - vor allem die Fragen, die Zweifel, die Sehnsucht und die Hoffnung der mir begegnenden Menschen  teilen.

Ich freue mich, wenn ich mit Ihnen nach Gott und dem Leben fragen und nach lebendigen, ehrlichen, nicht vorgefertigten Antworten suchen darf. Und schließlich, wenn ich Gott in Liturgie und Musik Räume eröffnen kann, damit Er sich selber in unser Fragen und Suchen hinein mitteilt und Antwort gibt.

Bettina Straetmanns

Gemeindereferentin Bettina Straetmanns

Rubensstraße 2
50226 Frechen

Geboren (1963) und aufgewachsen bin ich in Berlin. Dort habe ich u.a. auch ein paar Semester Theologie studiert, und mich dann im Anschluss für das Studium der Religionspädagogik in Paderborn entschieden. Die Praktika während des Studiums habe ich noch in Berlin absolviert, bin dann aber als Gemeindereferentin für das Bistum Köln in den Dienst gegangen. Gemeinsam mit meinem Mann, den ich im Studium kennengelernt habe, arbeite ich seit über 25 Jahren in ganz unterschiedlichen Gemeinden. Nach Stationen in Velbert und Mettmann, waren wir die letzten 16 Jahre in Wuppertal. Wir haben 2 inzwischen erwachsene Töchter, die in Dortmund und Witten zur Ausbildung bzw zum Studium sind.
Die Gesamtentwicklung in unserer Kirche finde ich oft genug nicht sehr vielversprechend, aber die Arbeit vor Ort mit den unterschiedlichsten Menschen macht mir auch nach über 25 Jahren noch Freude. Ich arbeite gern projektorientiert und möchte in meiner Arbeit  Menschen Raum und Zeit geben, für das, was ihnen auf dem Herzen liegt. Sehr wichtig ist mir die Auseinandersetzung  mit Gottes Wort in der Bibel, die ja im Gemeindealltag oft zu kurz kommt.  So bin ich froh über die verschiedenen Angebote (Bibelstammtisch, Woche des Gebetes,…) in der Pfarreiengemeinschaft, die sich mit biblischen Texten auseinandersetzen und sie in Beziehung bringen zum je eigenen Alltag und zur eigenen Lebenssituation.  Ich finde den Austausch mit  den unterschiedlichen Menschen in unseren Gemeinden immer wieder bereichernd und spannend. 

Mein Beschäftigungsumfang beträgt 75% und wenn ich nicht arbeite, dann lese ich gerne oder ich mache Musik, am liebsten mit anderen zusammen.

Arbeitsbereiche:  

  • Kontakt (Gottesdienste,….) zur KiTa St. Barbara in Grube Carl und KiTa Rasselbande in Buschbell, zu den Kitas St. Katharina und St. Josef in Königsdorf und KiTa Heilig Geist in Bachem
  • Arbeitskreis Familienpastoral
  • Kleinkindergottesdienste in Königsdorf
  • Kommunionkurs in St. Audomar und Heilig Geist
  • Schulgottesdienste der Mauritiusschule (Bachem)und der Johanneschule(Königsdorf)
  • Ortsausschuss St. Severin und Heilig Geist
  • Begleitung von Gottesdienstleiter*innen in der Pfarreiengemeinschaft  
  • Bibelgespräche in Advent, Fastenzeit und nach Bedarf 
  • Bibelstammtisch
  • Geistliche Begleitung der KFD   
Kai Sebastian Schockemöhle

Pastoralreferent Kai Schockemöhle

Kölner Straße 3
50226 Frechen

Vita

Geboren 1987 in Bonn, begann ich nach meinem Abitur am Vinzenz- Pallotti-Kolleg in Rheinbach und meinem Grundwehrdienst, 2007, an der Universität Münster, Mathematik, Chemie und kath. Religionslehre auf Gymnasiallehramt zu studieren. Während des Studiums merkte ich, dass mich die Frage nach Gott und Jesus Christus immer mehr beschäftigte, sodass ich im Jahr 2012 von Münster an die Universität Bonn wechselte, um dort im Vollstudium Katholische Theologie zu studieren. Während des Studiums entdeckte ich durch diverse Praktika den Beruf des Pastoralreferenten für mich. Durch viele Gespräche mit pastoralen Mitarbeitern wuchs in mir der Wunsch, nach meinem Studium auch diesen beruflichen Weg einzuschlagen. Nach dem Ende meines Studium im Jahr 2019, wurde ich Pastoralassistent im Seelsorgebereich Brühl, wo ich neben der Ausbildung zum Religionslehrer am St. Ursula-Gymnasium Brühl, mein erstes Jahr der Berufseinführung verbringen durfte. Seit September 2020 bin ich nun hier in der Pfarreiengemeinschaft Frechen eingesetzt.

Motivation

In meiner täglichen Arbeit motiviert mich das Miteinander mit den Menschen vor Ort und die gemeinsame Erfahrung von Glauben und Christ-Sein. Besonders die wichtigen Fragen des Glaubens, das Woher, das Wohin und das Warum beschäftigen mich dabei schon mein ganzes Leben. Diesen Fragen mit anderen Menschen im Alltag zu begegnen und aus unserem christlichen Glauben heraus nach Antworten zu suchen ist mir in meiner Arbeit besonders wichtig.

Aufgabenbereiche

  • Firmvorbereitung für Jugendliche
  • Firmvorbereitung für Erwachsene
  • Jugendpastoral
  • Ministrantenpastoral
  • KJG
  • Ferienfreizeit/Sommerlager
  • Präventionsarbeit
  • Sternsinger (Habbelrath/Grefrath)
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Kontakt weiterführende Schulen